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Tipps zur Vereinsführung

Bei einem Verein gibt es bei der Gründung und Führung einiges zu beachten.

Voraussetzungen für die Gründung eines Vereins

Voraussetzung für eine Vereinsgründung sind mindestens sieben geschäftsfähige Gründungsmitglieder. In einer Gründungsversammlung müssen sie sich über die Errichtung des Vereins sowie die Satzung einigen und einen Vorstand wählen. Diese Vereinbarungen werden in einem Gründungsprotokoll festgehalten, das von allen unterschrieben werden muss. Zu diesem Zeitpunkt spricht man bereits von einem "nicht rechtsfähigen Verein".

Ist eine Eintragung ins Vereinsregister vorgesehen, spricht man von einem „Vorverein“.

Satzung und Eintragung ins Vereinsregister

Die Satzung legt den Vereinszweck und die rechtliche Ordnung fest, die sich die Vereinsmitglieder geben. Beim Aufsetzen der Satzung empfiehlt es sich, einen Notar oder Anwalt zu Rate zu ziehen. Die Satzung und das Gründungsprotokoll müssen von einem Notar beglaubigt werden und neben weiteren Unterlagen für die Anmeldung beim Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts und dem Finanzamt eingereicht werden.

Eingetragener Verein

Mit der Eintragung in das Vereinsregister wird ein Verein rechtsfähig.

Anders als bei einem nicht eingetragenen Verein, haften die für den Verein handelnden Personen nicht persönlich für Rechtsgeschäfte, die sie im Namen des Vereins abschließen.

Mitglieder

Durch seinen Beitritt erkennt das Vereinsmitglied die Vereinsregeln an. Neben den aus dem Beitritt resultierenden Rechten übernimmt das Mitglied auch Pflichten, wie beispielsweise eine Beitragszahlung. Eine Aufnahmepflicht besteht grundsätzlich nicht.

Ein Verein besteht aus mindestens sieben Mitgliedern. Sinkt die Mitgliederzahl unter drei, wird dem Verein die Rechtsfähigkeit entzogen.

Die Mitgliederversammlung

Die Versammlung der Mitglieder ist das zentrale Vereinsorgan. Die Mitglieder kommen zusammen, um über die Angelegenheiten des Vereins zu entscheiden. Hierzu gehören auch Entscheidungen über die Bestellung des Vorstandes, Änderungen der Vereinssatzung und die Auflösung des Vereins.

Der Vorstand

Der Vorstand vertritt den Verein nach außen. Er ist das geschäftsführende Organ und wird auch samt Vertretungsmacht in das Vereinsregister eingetragen.

Der Vorstand kann aus einer oder mehreren Personen bestehen.

Gemeinnützigkeit

Der Staat befreit Vereine von der Steuer, wenn sie gemeinnützig handeln. Hieraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Vereinsgründung und an die Führung der Vereinsgeschäfte.(§ 52 Abgabenordnung AO)

Beantragung der Gemeinnützigkeit

Die Beantragung der Gemeinnützigkeit erfolgt beim zuständigen Finanzamt unter Vorlage folgender Unterlagen:

  • Antrag auf Freistellung von der Körperschaftssteuer
  • Protokoll der Gründungsversammlung und Vorstandswahl
  • Satzung
  • Beitragsordnung bzw. Information zur Regelung der Mitgliedsbeiträge
  • Vereinsregisterauszug oder Kopie des Antrags auf Anmeldung zur Eintragung in das Vereinsregister
Steuervergünstigungen

Hat das Finanzamt den Verein als gemeinnützig anerkannt, besitzt er gewisse Steuerprivilegien. Ihm werden beispielsweise eine weitgehende Steuerfreiheit bei der Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer sowie eine Ermäßigung bei der Umsatzsteuer gewährt.

Häufig ist die Gemeinnützigkeit auch Voraussetzung für weitere Vergünstigungen wie staatliche Zuschüsse und die kostenfreie oder verbilligte Nutzung von öffentlichen Einrichtungen.

Haftungsausschluss: Dieser Inhalt beruht auf Quellen, die als verlässlich angesehen werden können. Wir schließen jede Haftung, beispielsweise für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Informationen aus. Dieser Inhalt stellt keine Rechtsberatung dar. Die Informationen dienen ausschließlich einer ersten Orientierung. Insbesondere finanzielle Entscheidungen dürfen daher nicht aufgrund dieser Informationen getroffen werden. Es wird empfohlen, im Einzelfall den fachkundigen Rat eines Steuerberaters oder eines Rechtsanwalts einzuholen.

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